FAQ - Meistgestellte Fragen ... und die Antworten
![]() | Was ist Farbmanagement? |
Die Farben Ihres Scanners, der Digitalkamera, des Druckers oder des Monitors unterscheiden sich oft erheblich voneinander. Und das nicht nur zwischen den unterschiedlichen Geräten sondern auch innerhalb eines Gerätetyps gibt es oft erhebliche Abweichungen, z.B. innerhalb eines bestimmten Monitormodells, bei Druckern ist das Problem der korrekten Farbwiedergabe noch etwas komplizierter aufgrund verschiedener Tinten und Papiersorten die auch erheblichen Einfluß auf die Farben haben.
Diese Umstände erschweren die Arbeit von Digital-Fotografen oder Usern aus dem grafischen Bereich, daher gilt es eine Lösung zu finden um ein korrektes, reproduzierbares Arbeiten mit Farben zu ermöglichen.
Das ermöglich das Farbmanagement, hier werden von allem Geräten die an einem Arbeitsprozeß beteiligt sind die Farbcharakteristiken erfaßt und in ICC-Profilen festgehalten, das ermöglicht eine nahezu präzise Weitergabe der Farben von einem Gerät zum anderen.
![]() | Was ist der Farbraum (Gamut)? |
Der Farbraum eines Geräts (Drucker, Monitor, etc.) ist die Menge der Farben die es fähig ist wiederzugeben. Es gibt Monitore die Farben wiedergeben können die Ihr Drucker nicht drucken kann und es gibt Drucker die Farben wiedergeben können die ein Monitor nicht anzeigen kann.
![]() | Was sind Druckerprofile? |
Die Drucker-Profilerstellung basiert auf einer Farbmessung. Man druckt eine Anzahl von Farbfeldern einer Referenzbilddatei mit dem zu profilierenden Drucker aus, die Farbwerte dieser Referenzdatei sind genau bekannt. Anschließend werden die Messfelder auf dem Ausdruck mit einem so genannten Spektralfotometer ausgemessen und die Farbwerte bestimmt. Man weiß nun also welche Farbe bei einem Ausdruck mit diesem Drucker, der enthaltenen Tinte und dem genutzten Papier entsteht.
In dem Profilerstellungsprozess entstehen dann Wertetabellen die eine Umrechnung der Referenz- und Messdaten erlauben. Aus den Werten dieser Tabellen wird dann der Farbraum des Druckers beschrieben das heißt man kennt nun die Fähigkeit der Farbwiedergabe dieses Gerätes.
Das wesentliche an einem individuell erstellten Druckerprofil ist das es nur für einen bestimmten Zustand des betreffenden Geräts gilt, wird also zum Beispiel die Tintenmarke oder die Papiersorte von einem weißen auf ein gelbliches Papier gewechselt, so führen dieselben Druckwerte zu abweichenden Farben da die anfangs erfassten Messwerte nicht zu dem neuen Papier oder der neuen Tinte passen.
Das Druckerprofil wird nun in einem bestimmten Ordner auf dem Computer abgelegt und beim Druck eines Fotos oder einer Grafik bindet man das Profil in den Druckprozess ein und umgeht die Farbeinstellungen des Druckertreibers.
![]() | Brauche ich für jede Papiersorte ein separates Druckerprofil? |
Ja, Papiere unterscheiden sich teilweise erheblich, in Beschaffenheit, Farbe, Struktur und Materialien, auf einem gelblichen Naturpapier z. B. wirkt ein Ausdruck wesentlich anders als auf einen hochweißen Papier.
![]() | Benötige ich ein neues Druckerprofil wenn ich die Tintenmarke wechsle? |
In der Regel ja, andere Tinte wird auch anders hergestellt, unter anderen Bedingungen, mit anderen Bestandteilen und anderen Mischungsverhältnissen, davon "weiß" ein Druckerprofil nichts und es kommt zu Falschfarben. Es muß ein neues Profil erstellt werden welches all diese neuen Umstände berücksichtigt. Selbst unter verschiedenen Produktionsmargen bei einem Hersteller kann es zu erheblichen Abweichungen kommen.
Es gibt aber Ausnahmen, bei einem Wechsel von Epson-Tinten zu Mediastreet oder MIS ist nicht zwingend eine Neuprofilierung notwendig, das liegt aber wie so vieles am Auge des Betrachters.
![]() | Wenn ich ein Druckerprofil zum drucken nutze, sehen die Farben dann so aus wie auf dem Bildschirm? |
Voraussetzung für ein korrekte Farbwiedergabe bei einem Monitor ist dessen Kalibrierung, für den Monitor muß ebenfalls ein Profil existieren welches dafür sorgt das Farben ohne Farbstich wiedergegeben werden, also ein Grau auch als Grau dargestellt wird.
Um aber nun aber einen Ausdruck vorab am Monitor zu beurteilen ist es notwendig die Eigenschaften des Druckers in diese Vorschau mit einzubinden, das funktioniert über einen sogenannten "Softproof" wie z.B. in Adobe Photoshop vorhanden. Man aktiviert hier das Druckerprofil und am Monitor wird der Ausdruck unter Berücksichtigung der Tinten- und Papiereigenschaften simuliert. Nur auf diesem Wege erhält man ein nahezu verbindliche Druckvorschau. Eine Monitorkalibrierung allein reicht nicht aus.
![]() | Ich habe einen kalibrierten Monitor und nutze ein individuelles Druckerprofil, trotzdem weicht der Druck farblich von dem Monitorbild ab, warum? |
Ihre Ausdrucke wirken je nach Umgebungslicht unter dessen sie betrachtet werden anders, unsere Profile sind optimiert für Betrachtung von Drucken unter Tageslichtbedingungen. Außerdem sollten Sie für die Beurteilung eines Ausdrucks diesen einige Stunden ruhen lassen, am besten über Nacht. Das individuelle Druckerprofil entstand auch aus einem Chartdruck der schon einige Tage trocknen konnte, daher beziehen sich die Farbkorrekturen des Profils auf ein völlig durchgetrocknetes Bild, dieses kann von einen Ausdruck der erst ein paar Minuten alt ist abweichen.
Um einen Ausdruck vorab am Monitor zu beurteilen ist es notwendig die Eigenschaften des Druckers in diese Vorschau mit einzubinden, das funktioniert über einen sogenannten "Softproof" wie z.B. in Adobe Photoshop vorhanden. Man aktiviert hier das Druckerprofil und am Monitor wird der Ausdruck unter Berücksichtigung der Tinten- und Papiereigenschaften simuliert. Nur auf diesem Wege erhält man ein nahezu verbindliche Druckvorschau. Eine Monitorkalibrierung allein reicht nicht aus.
![]() | Ich habe keine großen PC-Kenntnisse, ist es schwierig mit Profilen zu drucken? |
Nein, das Installieren des ICC-Profils ist mit einem Mausklick getan. Es ändern sich nur ein paar Schritte beim Drucken, es müssen andere Einstellungen vorgenommen werden. Das Drucken mit Farbprofilen ist nicht schwieriger als vorher.
![]() | Was unterscheidet Ihre Profile von denen die mit meinem Druckertreiber installiert wurden? |
Standard-Profile beziehen sich auf eine ganze Modellreihe eines Druckers und sind oft von durchschnittlicher Qualität, also nicht sonderlich präzise. Ausserdem funktionieren diese Profile nur in Verbindung mit den herstellereigenen Papiersorten und Tinten, nutzen Sie andere Papiere oder Fremdtinte sind die installierten Profile nutzlos da die Werte die an den Druckertreiber übergeben werden nicht zum genutzten Papier/Tinte passen, und es kommt zu den bekannten Farbverschiebungen die je nach verwendetem Material mehr oder weniger heftig ausfallen.
Individuell erstellte Profile stimmen Drucker/Tinte/Papier nahezu perfekt aufeinander ab.
![]() | Sind Druckerprofile nur für Fotografen zu gebrauchen? |
Nein, Druckerprofile nutzen jedem der Wert auf korrekte Farben beim Ausdruck legt, egal ob man Profi oder Amateur ist oder nur gelegentlich mal ein Foto oder Grafiken druckt.
Es geht dabei einzig um eine korrekte Farbwiedergabe beim Drucken, vor allem aber um die Möglichkeit diesen Druck zu jeder Zeit exakt reproduzieren zu können.
![]() | Welches Profil ist das richtige, wie genau muß es sein? |
Das kommt ganz auf die Ansprüche an und wie "geübt" oder "empfindlich" der Betrachter die Drucke sieht. Für grobe Farbkorrekturen z. B. bei einem Papier oder Tintenwechsel ist ein Profil mit 360 Messwerten i.d.R. ausreichend, das langt für übliche Farbkorrekturen. Je mehr man sich mit Bildern/Fotos beschäftigt um so anspruchsvoller wird man meistens, man möchte das Ergebnis und die Übereinstimmung Monitor/Drucker noch präziser haben.
Auch hier die einfache Regel, um so mehr Messwerte bei der Erstellung des Profils erfasst werden, desto mehr werden auch berücksichtigt und das Profil wird entsprechend präziser.
![]() | Reicht ein Profil? |
Wenn Sie Ihre Fotos nur auf einer Papiersorte drucken, ja. Ändert sich etwas an dieser Kombination weil Sie sich für ein anderes Papier entscheiden oder Sie von Originaltinte auf die Tinten eines Fremdherstellers umsteigen um z.B. Kosten zu sparen benötigen Sie ein anderes/neues Profil für beste Ergebnisse.
![]() | Mein Ausdruck hat mit dem neuen Profil einen starken Farbstich, dieser war vorher nicht da? |
Sie haben bei dem ausdruck des Messcharts vergessen das Farbmanagement im Druckertreiber zu deaktivieren. Es ist absolut wichtig das bei Erstellung des Messcharts darauf geachtet wird das Ihr Farbmanagement deaktiviert ist. Und noch wichtiger ist das Sie nachher bei Nutzung des neuen Profils die gleichen Einstellungen im Druckertreiber (Auflösung, Papiersorte, usw.) machen und keine automatischen Korrekturen aktiviert sind.
Die Farben beim Druck sollen nun vom ICC-Profil kontrolliert werden und nicht mehr vom Druckertreiber.
![]() | Ich drucke Fotos auf matten und glänzenden Fotopapieren, was für ein Profil brauche ich? |
Ein individuelles Profil paßt nur zu einer Drucker-/Tinten/ Papier-Kombination. Wenn Sie zwei Papiersorten nutzen benötigen Sie auch zwei Profile, eines für das glänzende und eines für das matte Papier.
![]() | Ich möchte Schwarz/Weiß-Bilder unter Einbeziehung aller Farbpatronen drucken, nutzen mir Ihre Profile da auch was? |
Eine durchgehende Neutralität des gesamten Tonwertbereichs ist bei Nutzung des Original-Druckertreibers nicht wirklich gegeben, daran können auch die besten Farb-Profile nichts ändern.
Möchten Sie wirklich farbstichfreie und auf lange Sicht stabile SchwarzWeiß-Drucke erstellen geht das nur über eine RIP-Software, entsprechende Graustufen im Tintensatz oder durch Umrüstung Ihres Druckers auf Graustufen-Tinten.
![]() | Nach Einbindung des Druckerprofils sieht die Druckvorschau des Druckertreibers merkwürdig aus, der Ausdruck ist aber ok. |
Wenn Sie mithilfe von Druckerprofilen aus einer Anwendung wie z.B. Adobe Photoshop drucken ist es unnötig die vom Druckertreiber angebotene Option "Vorschau vor dem Druck" oder "Druckvorschau" zu nutzen, diese Anzeige kann nun nicht mehr stimmen weil die Farbgebung von der Foto-Software und vom Druckerprofil bestimmt wird und nicht mehr vom Druckertreiber.
Dies ist nicht zu verwechseln mit der Option "Drucken mit Vorschau" in Photoshop, diese sollten Sie immer nutzen.
![]() | Bei meinem Canon-Drucker habe ich einen Rotstich trotz neuem Druckerprofil? |
Sind Stellen im Bild rötlich in denen Rot eigentlich nicht hingehört handelt es sich um einen Farbstich.
Oft verwechselt man aber vor allem bei Canon-Druckern einen Farbstich mit der Eigenschaft Rottöne ziemlich dominant wiederzugeben. Das Problem ist dann meistens nicht das Druckerprofil sondern das "nichtsehen" der Farben am Monitor. Der Drucker druckt die Farbwerte so wie er Sie drucken soll nach Vorgabe der Werte aus dem Bild, nur ist dann meist die Überraschung groß weil man diese Farben nicht auf dem Monitor gesehen hat, es muß als erstes das Monitorbild dem Druckerbild so gut es geht angeglichen werden.
Der Monitor sollte kalibriert sein, es sollte ein Softproof geladen werden mit dem gleichen Druckerprofil mit dem auch der anschliessende Druck stattfinden soll. Dann sollte es möglich sein diese starken Rottöne im Vorfeld zu erkennen und zu kontrollieren, also entsprechend zu reduzieren.
Vorraussetzung ist aber auch das der Monitor diese gesättigten Rottöne auch darstellen kann, das ist nicht selbstverständlich.
Dieses gilt es alles zu prüfen um zu klären was letztendlich der Grund für die "schlechte" Ausgabe des Druckers ist. Ein schlechtes Canonprofil welches Farbstiche produziert ist natürlich möglich, aber um sicher zu gehen sollten oben angesprochene Punkte berücksichtigt werden. Wird es nicht, ist der Anwender nachher enttäuscht weil eine individuelles Profil keine große Besserung bringt da das Problem eingentlich woanders zu suchen ist.
![]() | Was muss ich beachten wenn ich die Niagara-Patronen für eine Weile aus dem Drucker nehmen möchte? |
Als erstes verschliessen Sie die Schläuche über den Patronen mit einer Klammer (Clip), erst dann nehmen Sie die Patronen aus dem Schlitten und verschliessen sofort bei jeder Patrone die Auslassöffnung unten mit etwas Tesaband. Nun können Sie die Klammer entfernen solange Sie die Patronen lagern. Beim Einbau erst wieder die Schäuche verschliessen, dann das Tesaband entfernen, die Patronen einsetzten, dann die Klammern entfernen. Machen Sie abschliessend einen Düsentest um sicherzustellen das gegebenefalls enthaltene Lücken im Print durch eingeschlossene Luft behoben werden.
![]() | Bei Ausdrucken mit meinem Niagara-System habe ich Tropfen auf dem Ausdruck, was kann ich tun? |
Das kann 2 Gründe haben.
a) Bei den betroffenen Farbkanälen sind die Reservoirflaschen zu hoch befüllt, saugen Sie mit der Spritze etwas Tinte ab.
b) Die Reservoirflaschen neben dem Drucker stehen zu hoch, es entsteht zuviel Druck in den Patronen und dieser drückt zuviel Tinte in den Druckkopf. Stellen Sie die Flaschen etwas tiefer oder den Drucker etwas höher, fangen Sie mit 1cm Unterschied an. Normalerweise ist die Höhe der Flaschen auf Druckerniveau korrekt, in Ausnahmefällen muss man dies aber anpassen.
![]() | Beim Einrichten meines Niagara-Systems tropft eine Patrone direkt nach dem Befüllen, was kann ich tun? |
Nachdem Sie nach dem Ansaugen der Tinte durch die Patrone die Spritze entfernt haben ist das Ventil der Auslassöffnung in der oberen Position stehen geblieben, versuchen Sie vorsichtig das Ventil mit Hilfe der Spritze oder einer Büroklammer durch rauf-und-runter-bewegen der Feder zu lösen und dadurch die Öffnung zu verschliessen.
![]() | Ich habe nach dem Einbau eines CFS-Systems in meinen Epson R2400 keine Möglichkeit mehr matte Papiersorten im Druckertreiber auszuwählen? |
Da beim R2400 die Chips auf den Patronen der Schwarz-Varianten Photo- und MatteBlack unterschiedlich kodiert sind werden diese vom Drucker entsprechend beim Wechsel erkannt. Bei einem CFS-System ist ein zwischenzeitlicher Wechsel der Schwarztinte nicht vorgesehen, deswegen muss man sich beim Kauf des Systems zwischen diesen beiden Varianten entscheiden. Beim farbenwerk.CFS ist standardmässig der PhotoBlack-Chip installiert, man kann aber trotzdem die anderen im Druckertreiber angebotenen Papiere nutzen.
Klicken Sie im Druckertreiber-Dialog rechts auf die Karteikarte "Utility", dann unten rechts auf "Geschwindigkeit & Fortschritt". Setzen Sie einen Haken auf "Epson Status Monitor deaktivieren", bestätigen Sie mit "OK". Nun klicken Sie auf "Informationen zu Drucker und OPtionen" um im folgenden Dialog zwischen den Schwarz-Varianten zu wechseln, dann alles speichern mit "OK".
![]() | Was ist genau der Unterschied zwischen dem CFS Niagara IV und Niagara V? |
Die Unterschiede zwischen Niagara IV und V sind zweierlei, einmal ist die V-er Version schon vorbefüllt worden von Mediastreet und die gelieferte Tintenmenge ist ca. 90ml je Farbe. Bei Niagara IV wird die Tinte separat in Flaschen mitgeliefert, das System ist noch leer, die Tintenmenge ist hier 120ml je Farbe.
![]() | Wie lange dauert es bis ich mein Profil bekomme? |
Wenn der Ausdruck des Messcharts bei uns eintrifft bekommen Sie noch am gleichen Tag Ihr Profil zugestellt. Vorausgesetzt das der Zahlungseingang der Vorkassezahlung erfolgt ist oder Sie Paypal als Zahlmöglichkeit gewählt haben.
![]() | Was bedeutet bidirektionaler Druck? |
Der Druckkopf bewegt sich in 2 Richtungen beim Drucken, der bidirektionale Druck bedeutet das beim Bewegen des Druckkopfs in beiden Richtungen Tinte aufgetragen wird, deaktivieren Sie diese Option spricht man vom unidirektionalen Druck, es wird nur während einer Laufrichtung Tinte aufgetragen, die Druckzeit verlängert sich dadurch, aber die Gefahr der Streifenbildung wird reduziert und die Qualität nimmt oft sichtbar zu.
![]() | Sind Ihre Profile für Windows oder Macintosh-Systeme? |
Unsere Profile entsprechen dem ICC 2.0 Standard und sind demnach voll kompatibel zu Windows wie auch zu Apple Macintosh Systemen.
![]() | Warum sollte ich den Ausdruck vor der entgültigen Beurteilung noch einige Stunden trocken lassen? |
Mittels individuellem Profil gedruckte Prints lassen eine korrekte Farbbeurteilung erst nach einigen Stunden zu.
Grund:
Wenn die Farbfelder vermessen werden ist der Ausdruck schon ein paar Tage alt, die Farben komplett durchgetrocknet. Die Messwerte beim Auslesen beziehen sich also auf diesen Zustand, frische Drucke sind noch feucht und die Farben können noch leicht abweichen, geben Sie dem Druck die Zeit zum trocknen.
Anders verhält es sich bei Profilen die zu reinen Proof-Zwecken erstellt werden, die für solche Profile erstellten Messcharts sollten umgehend nach dem Druck vermessen werden, da die Beurteilung eines Proofs der mit solch einem Profil erstellt wird in der Regel auch sofort nach dem Ausdruck geschieht.
![]() | Bei meinen Ausdrucken mit dem Epson 2100 auf Glossy oder Semiglosspapier sind Abrollstreifen zu sehen, was kann ich dagegen tun? |
Die Tinte trocknet langsamer als die Originaltinte von Epson. Sie können im Druckertreiber eine längere Trockenzeit angeben was den Ausdruck aber erheblich verlangsamen wird oder Sie gehen nach folgender Anleitung vor. [hier mehr ...]
![]() | Der R285 meldet plötzlich nicht erkannte oder fehlerhafte Patronen, ist die Patrone defekt? |
Man kann davon ausgehen das mit der Patrone alles in Ordnung ist, diese Fehlermeldung taucht oft auch bei Originalpatronen nach ca. 20-25 Drucken auf, machen Sie folgendes wenn das geschieht: Drücken Sie die Tintentaste am Drucker, der Schlitten bewegt sich daraufhin ein Stück nach links, drücken Sie die Taste so oft bis der Schlitten in die Öffnung zum Wechsel der Patronen fährt und dort stoppt. Nun ziehen Sie jede Patrone einmal raus und stecken diese anschliessend wieder in den vorgesehenen Platz zurück. Wenn Sie alle Patronen durchhaben drücken Sie die Tintentaste und warten bis der Schlitten wieder ganz rechts in der Parkposition ist. Schalten Sie den Drucker aus. Warten Sie drei Minuten und schalten Sie den Drucker wieder ein, es sollte nun alles wieder funktionieren.
