| Anwendung des Quad Tone Rip in der Windows-Version |
|||
|
|||
| INSTALLATION | |||
Laden Sie sich die aktuelle Version des Shareware-Programms Quad Tone Rip (QTR) von der Webseite "www.quadtonerip.com" runter. Installieren Sie das Programm und die entsprechenden Dateien und Kurven für Ihr Druckermodell. Sie werden durch die Installation geführt, es werden einige Angaben abgefragt bezüglich des genutzten Druckers und des Speicherorts der Software. Wenn Sie sofort oder später Kurven manuell hinzufügen möchten finden Sie diese Dateien bei einer Standard-Installation unter dem folgenden Pfad in Windows XP: c:\programme\quadtonerip\quadtone\Quadxxxx Wobei Quadxxxx für das von Ihnen installierte Druckermodell und die installierte Tinte steht, bei einem Epson R2400 wäre das Verzeichnis QuadR2400 das Richtige. Die zu druckende Bilddatei sollte im TIF-Format als Graustufendatei vorliegen, mit idealerweise zugewiesenem ICC-Profil Graustufen-Gamma 2.2. Speichern sie die Bilddatei aus Ihrer Bildbearbeitungsanwendung (z.B. Adobe Photoshop) auf Ihrer Festplatte ab. |
|||
|
|||
| ANWENDUNG | |||
Erklärt wird die Anwendung am Beispiel eines Drucks auf matten Papier. Erklärung der Programmoberfläche |
|||
![]() |
|||
|
|||
|
Als ersten Schritt wird der Drucker bei "Printer" unter "Name" ausgewählt, der mit QTR genutzt werden soll, bei "Printing Model" wählen Sie das "Quadxxxx" Verzeichnis passend zu Ihrem Drucker aus. Auf der linken Seite (Paper) wählen Sie das Papierformat (hier A4) und die Ausrichtung des Drucks an, hier wäre es das Querformat (Landscape). Darunter werden Angaben zu der Papierquelle im Drucker gemacht ob es sich um den Einzeleinzug oder die Papierkassette handelt und um welchen Typ Papier es sich handelt, hier benötigen wir die Einstellung "Matte Paper". Wir kommen zur Druckauflösung, ob hier die Einstellung 1440dpi oder doch lieber 2880 dpi zu empfehlen ist da sind die Meinungen unterschiedlich. Probieren sie es einfach mal aus und drucken Sie ein Bild zweimal aus, einmal mit 1440dpi, einmal mit 2880dpi. Ob und inwieweit sich die Qualität dieser beiden Ausdrucke unterscheidet können Sie anschliessend überprüfen und entscheiden ob sich die längere Druckzeit und der Mehrverbrauch an Tinte bei einem 2880dpi-Druck lohnen. In dem Bereich „Curve Setup“ können nun Kurven ausgewählt werden um dem Ausdruck die gewünschte Tonung zu verleihen. Möchten Sie z.B. einen einfachen neutralen oder warmtonigen Asusdruck erstellen wählen Sie unter „Curve 1“ die entsprechende Kurve aus. Möchten Sie eine Mischtonung erstellen, z.B. mit warmen Lichtern und Mitteltönen aber kühlen Tiefen bietet der Dialog „Curve Blending“ die Möglichkeiten dazu. Wählen Sie die warme Kurve unter „Curve 1“ in dem Feld „Highlights“ und „Midtones“ mit vielleicht 100% und unter „Curve 2“ regeln Sie die Tiefen (Shadows) auf 100%. Ihnen ist bestimmt aufgefallen das wenn man den einen Regler eines Helligkeitsbereichs verändert der gleiche Regler der anderen Kurve prozentual angepasst wird, es ergibt zusammengefasst immer 100%. Das verhindert ein Überfluten der Papiers mit Tinte und erhält die in den Kurven festgelegte Auftragsdichte der Tinte. |
|||
![]() Curve 1: eine Kurve mit warmer Tonung Curve 2: eine Kurve mit kühler Tonung |
|||
|
|||
Bei "Ink Limit Adjustment" lassen sich die Tiefen entweder anheben um z.B. Zeichnung in den Tiefen zu erhalten oder absenken um mehr Schwärze zu erzielen. Lassen Sie diese Regler erstmal bei Null stehen, sollte der Ausdruck dahingehend nicht zufriedenstellend sein können Sie an diesen Stellen nachregeln. Unter "Dither Algorithm" ändere ich eigentlich nichts, es ist standardmäßig "Ordered" ausgewählt, die Ergebnisse mit dieser Einstellung im Bezug auf Qualität und Geschwindigkeit sind zufriedenstellend, daher habe ich die anderen Optionen nie getestet und verglichen. |
|||
Haben Sie alle gewünschten Einstellungen zu Ihrem Ausdruck unternommen fehlt eigentlich nur noch der Klick auf "Print" um den vorbereiteten Druck erfolgreich abzuschliessen. |
|||

