Quad Tone Rip - SW-Druckertreiber mit Präzision Was Sie benötigen: Es wird eine Kurve erstellt für einen Epson Photo R2400 bei Nutzung von Mediastreet G8 Pigment-Tinten und dem Papier Innova Fibaprint White Semimatte, diese Material wird mit der Schwarzvariante "Photo-Black" bedruckt, die Kurve soll einen neutralen Ausdruck ermöglichen. |
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Erfassen der Eigenschaften der Tinten/Papier-Kombination Öffnen Sie über den Menü-Punkt Tools > Options von Quadtone-RIP den "Calibration Mode", es wird nun ein Kalibrierungsbild geladen. Da mit diesem Schritt die Eigenschaften erfasst werden sollen inwiefern der Drucker vorgegebene Werte ohne jegliche Beeinflussung durch Software- oder Treibereinstellungen wiedergibt sollten die Regler wie in der Abbildung 1 eingestellt sein. Wählen Sie lediglich unter Media > Type einen Papiertyp aus der dem verwendeten Papier entspricht oder in der Wahl der Oberfläche und Schwarzvariante (MatteBlack oder PhotoBlack) am nächsten kommt, und machen Sie bei Resolution und Speed Angaben über die gewünschte Druckauflösung und ob der Drucker direktional, also nur in einer Richtung, oder bi-direktional drucken soll. Direktional ist von besserer Qualität, dauert aber länger. Drucken Sie den Kalibrierungschart aus und lassen diesen durchtrocknen, dieser Prozess lässt sich etwas beschleunigen indem man mit einem Haartrockner nachhilft. |
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Bild 1 |
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Ist der Chart (Abbildung 2) trocken vergleichen Sie die Tonwertabstufungen des ersten, schwarzen Farbstreifens (hier Photo-Black) und halten sie Ausschau nach dem Feld ab welchem kein tieferer Ton mehr auszumachen ist. Für diesen Vergleich können sie ein Messgerät verwenden, es reicht aber auch eine einfache Lupe oder das blosse Auge da die Werte hier noch nicht so präzise ausfallen müssen. |
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Bild 2 |
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Bei unserem Beispiel ist im "Schwarz"-Streifen ab dem Wert "45" keine tiefere Schwärzung mehr auszumachen, diesen Wert notieren wir unter dem Farbfeld.
Jetzt drucken wir wie beim ersten Mal den Kalibrierungschart ein zweites mal aus mit dem einzigen Unterschied das wir den eben festgestellten Wert von "45" in das Feld "Ink Calibration" eintragen oder eben den Regler bewegen bis im Eingabefeld "45" erscheint. Dadurch begrenzen wir den Tintenauftrag bis zu diesem Wert da jeder weitere Auftrag keine tiefere Schwärzung bewirkt wie wir eben festgestellt haben und das nur den Tintenverbrauch unnötigerweise in die Höhe treibt. Auch hier lässt man den Ausdruck wieder gut trocknen. Wir können schon erkennen das sich die Tonwerte geändert haben, im rechten Teil haben sich die Tiefen geöffnet. |
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Bild 3 |
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Dichtebegrenzung der einzelnen Schwarz- und Graustufen-Kanäle Im folgenden Schritt ermitteln wir die Daten für die Dichtebegrenzung der einzelnen Graustufenkanäle, also ab welcher Dichte setzt die nächste zuständige Farbe ein, wann erfolgt z.B. der Übergang von Photo-Black an Light-Black und von Light-Black an Light-Light-Black. Je nachdem über wie viele Schwarzkanäle Ihr Drucker verfügt umso öfter muß der folgend beschriebene Vorgang wiederholt werden. Es wird das 100%-Feld der Reihe „Light-Black" vermessen und der Lab-Wert 43,8 ermittelt. Feld 30 in der „Black“-Reihe hat den Messwert 44,4 und das Feld 35 den Messwert 39,2, unser gemessener Wert 43,8 liegt also etwa bei Feld 30,5. Wer mag kann das genauer berechnen, ich selbst habe mir die Formel zu einer linearen Interpolation angesehen und entschieden es weiter auf meine, nicht so perfekte Weise zu berechnen. Ich denke wir werden den Unterschied nachher im Bild nicht sehen können. ;-) Weiter geht es mit der "Light-Light-Black"-Reihe, bei dem "100%"-Feld messen wir einen Wert von 64,0, diesen vergleichen wir mit den Feldern der übergeordneten Reihe "Light-Black", das Feld 45 hat einen Messwert von 66,1, das Feld 50 einen Messwert von 63,7 wir errechnen hier das dass 100%-Feld von "Light-Light-Black" in der "Light-Black"-Reihe bei Feld 49,0 liegen würde. |
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Bild 4 |
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Im Bezug auf die „Black“-Reihe erhalten wird die Werte LK liegt bei Feld 30,5 und LLK bei Feld 14,9. |
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Die Kurvenerstellung Wählen Sie aus dem Menü Tools > Curve Creation und öffnen Sie im anschliessenden Dialogfenster über File > Open eine bestehende Kurve die Ihrem Projekt von Papier und Tinte am nächsten kommt, ich habe hier die Kurve „UCpk-IlfordSmooth-neut.qidf“ gewählt. Die Karteikarte "Ink Setup" (Abbildung 5) |
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Bild 5 |
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Setzen Sie den anfangs ermittelten Tintenlimitwert von 45% in das Feld Ink-Limit ein. Bei den Feldern für die Graustufen müssen jetzt die entsprechenden Dichten eingetragen werden, das sind die Werte Density 100 für Black (unser Photo-Black), den Wert 30,5 ermittelten wir für das Light-Black und 14,9 für das Light-Light-Black. Nun zu den Eingaben in den "Limit"-Feldern der einzelnen Farbkanäle. |
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Bild 6 |
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Die Karteikarte "Gray Curve" "Gamma" steht für Veränderungen in den Mitteltönen, der Standardwert ist "1". Ein Erhöhen des Wertes hellt das Bild auf, eine Veränderung in die entgegengesetzte Richtung dunkelt das Bild ab. - "HighLight" und "Shadow" funktionieren ähnlich, haben aber den Schwerpunkt in den hohen Tonwerten (HighLight) und in den Tiefen (Shadow), der Standardwert ist bei beiden "6" wobei auch hier gilt das erhöhen aufhellt und absenken abdunkelt. Löschen Sie in den Registerkarten Gray Curve, Toner Curve und Toner 2 Curve eventuell vorhandene Curve-Daten aus den Feldern im unteren Teil des Fensters. Auch in der Karteikarte Linearization sind über die Taste Clear alle Linearisierungsdaten zu löschen. Das war´s bis hierher mit der Kurvenerstellung, jetzt das Projekt speichern und wir können zum ersten Druck mit der neuen Kurve übergehen. Schliessen Sie den Curve Creator. |
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