UltraTone-3D Tinten sind spezielle Tinten für den Druck von Schwarzweiß-Fotografien mit dem Tintenstrahldrucker. Es handelt sich dabei zum überwiegenden Teil um monochrome Carbon-Tinte mit einem sehr geringen Anteil an Pigmenten um leichte Tonungen der Drucke zu ermöglichen. Die Tinten sind verfügbar in Form 100ml-Flaschen, zur Nutzung der Tinte werden Leerpatronen des jeweiligen Druckers benötigt und befüllt.
| Die Eigenschaften der UT-3D Tinten: |
| - Carbontinten mit einem geringen Anteil an Farbpigmenten (nötig zur Tonung) |
| - Archivfeste Qualität |
| - verschiedene Arbeitsweisen, keine Festlegung auf eine bestimmte Software nötig |
| - Tonungen in den kühlen wie auch warmen Bereich möglich |
| - Split-Tonungen möglich |
| - Farbmanagement durch (selbsterstellte) ICC-Profile |
| - Steuerung entlang allen drei Achsen des LAB-Farbraums |
Für die eigene Erstellung von ICC-Profilen ist zumindestens ein Flachbettscanner nötig, besser wäre ein Spectralphotometer wie z.B. von GretagMacbeth oder X-Rite.
Bei einem Epson Photo R300 sieht die Tintenbestückung folgendermaßen aus:
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Tintenposition Schwarz |
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Matt-Schwarz oder Photo-Schwarz |
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Tintenposition Cyan |
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"C" steht für Carbon |
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Tintenposition LightCyan |
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"LC" steht für Light-Carbon |
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Tintenposition Magenta |
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"M" steht für "Main-Toner |
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Tintenposition Light Magenta |
: | "LM" steht für Light Main-Toner Gleich wie Main-Toner aber mit geringerer Dichte |
| Tintenposition Yellow | : | LAB a* Achsen-Toner Spezielle Mischung aus hellerem Carbon getont mit Blau geringerer Dichte, damit lassen sich neutrale Drucke erstellen die an Silber Gelatine Abzüge erinnern |
Für Drucker mit 7- bzw. 8 Tinten stehen noch die Schwarz(Grau)-Varianten LightBlack (LK) und LightLightBlack (LLK) zur Verfügung.
Im Gegensatz zu anderen Graustufentinten kann man bei UltraTone-3D auf verschiedene Weise zu einem ansprechenden Ergebnis kommen. Der einfache Weg wäre z.B. die Bearbeitung des SW-Fotos in irgendeiner Anwendung, daraus wird die Datei wie gewohnt über den Druckertreiber gedruckt, bei den meisten Medien erhält man auf diese Weise einen neutralen Ausdruck. Sind Tonungen gewünscht, regelt man diese über die Farbkorrekturregler die der Druckertreiber anbietet. Auf diese Weise sind erstklassige SW-Prints möglich.
Der andere Weg geht i.d.R. über die bekannten Anwendungen Adobe Photoshop oder Adobe Photoshop Elements und setzt Kenntnisse im Umgang mit Gradationskurven und Zusammenhänge der Farbräume RGB und LAB voraus. Diese Möglichkeit bietet die volle Kontrolle über die Druckergebnisse. Nimmt man an der Bilddatei Tonungen mittels Gradationskurven im Bild vor, lassen sich diese Kurven in ebenfalls selbsterstellten ICC-Profilen speichern.
Diese Profile lassen sich in Photoshop zum Zwecke des Softproofings, also einer Druckvorschau, laden, somit hat man schon während der Arbeit an der Bilddatei eine relativ verlässliche Aussage über das spätere Druckergebnis. Selbstverständlich lassen sich diese Profile auch für den Druck selbst nutzen. Hat man z.B. eine Vorliebe für eine bestimmte Tonung, erstellt man sich die passende Kurve, dazu das passende Profil zu dem Papier und bettet anschliessend die Kurve in das Profil ein. Nun braucht man für zukünftige Drucke mit dieser Tonung nur noch das Profil den Bilddateien zuweisen und ausdrucken.