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SC-P900/SC-P700 Originalpatrone nachfüllen

Rene Columbus
2021-10-16 15:47:00
SC-P900/SC-P700 Originalpatrone nachfüllen - SC-P900/SC-P700 Originalpatrone nachfüllen

Surecolor SC-P900 / SC-P700 - Nachfüllen der Originalpatrone

Füllen Sie eine leere Tintenpatrone mit Pigmera® GX Tinten nach und setzen Sie anschließend den Chip der Tintenpatrone mit unserem, kompatiblen Chip-Resetter zurück.
Bitte lesen Sie erst die komplette Anleitung bevor Sie beginnen! 

Sorgen Sie beim Umgang mit Tinten für eine geeignete Unterlage!

Was Sie zum Füllen einer P700/P900 Original-Tintenpatrone benötigen:

  • Tinte
  • Waage
  • Kleiner Flachschraubendreher
  • Pinzette
  • 60ml Spritze mit Kanüle und Fülladapter
  • Separate Kanüle zum Durchstoßen (Diese nur dafür verwenden!)
  • Etwas Küchenpapier
  • Eine leere Tintenpatrone
  • Chip-Resetter zum Zurücksetzen des Chips

Für die Befüllung eines kompletten Patronensets haben wir ein Starter-Set zusammengestellt, bestehend aus Tinten, Spritzen, Kanülen, zusätzlicher Kanüle zum Durchstoßen und den Fülladaptern. Dieses Set finden Sie in unserem Webshop unter folgendem Link:

https://www.farbenwerk.com/starterset-p900

Die Originalpatronen sind mit den Füll- bzw. Verbrauchsmengen 25ml (P700) und 50ml (P900) angegeben. In der Regel enthalten Tintenpatronen für Epson Drucker stets etwas mehr Tinte, aus diesem Grund haben wir uns auf die Füllmengen 27ml (P700) und 53ml (P900) festgelegt.

MANIPULATION DER TINTENPATRONE

Hebeln Sie vorsichtig den Haltering hoch, dieser ist ein 4 Punkten auf dem Ventilsitz eingeklipst. Achten Sie darauf, das der Ring nicht beschädigt wird.  Am besten funktioniert, wenn Sie an 2-3 verschiedenen Stellen ansetzen.

Entfernen Sie die Gummidichtung.

Dann wird der kleine Kunststoffschieber und danach die Springfeder entfernt.

Gehen Sie zum Spül- oder Waschbecken, drehen die Patrone auf den Kopf und schütten Sie eventuell vorhandene Resttinte aus der Patrone.

Am unteren Ende des Patronenventilkanals ist eine Verengung die verhindert, das man von außen Tinte in die Patrone einfüllen kann. Der Aufbau dieses Kanals lässt nur Tinte in eine Richtung fließen, von Innen nach Außen. Damit Tinte in die entgegengesetzte Richtung fließen kann, also von Außen ins Innere der Tintenpatrone, muss der Boden des Kanals durchstoßen werden.

Dieser Bereich der Tintenpatrone lässt sich aufgrund seiner Lage nicht fotografieren. Wir haben eine einfache Grafik erstellt, damit Sie sich ein Bild davon machen können, an welcher Stelle die Manipulation stattfinden muss und warum. Die Grafik zeigt die Seitenansicht. Die Tinte befindet sich in einem Tintenbeutel (Inkbag), darin mündet die Ventilkammer (Valve Chamber). Unten in der Kammer ist eine Rundung eingeabeitet, erst darunter befindet sich der eingentliche Zugang zum Tintenbeutel. Durch diese Rundung wird ein Zuführen von Tinte verhindert. Aus diesem Grund fügen wir links oder rechts neben der Rundung eine weitere Öffnung ein, darüber lässt sich dann Tinte von außen in die Patrone einführen.

Führen Sie eine lange Kanüle entlang der rechten Einkerbung hinunter bis zum Boden des Kanals und richten Sie die Kanüle senkrecht, gerade aus.

Nehmen Sie einen Hammer und ticken Sie damit leicht und kurz auf das obere Ende der Kanüle. Nur ein kurzer Tick damit die Kanüle ein paar Millimeter in die Patrone eindringt, bitte NICHT SCHLAGEN / HÄMMERN!

Die Kanüle nicht zu tief einführen, da sich die Tinte in einem versiegelten Folienbeutel befindet. Das war es auch schon, die Patrone kann wieder zusammengesetzt werden.

Das untere Ende der Kanüle die zum Durchstoßen verwendet wurde, ist wahrscheinlich nun mit etwas Kunststoff verstopft, man sieht es wenn man in das Röhrchen schaut. Aus diesem Grund, bitte diese Kanüle nur noch zum Durchstoßen der Patronen verwenden. Zum Tinte einfüllen ist die Kanüle nicht mehr zu gebrauchen, weil sie verstopft ist.

Die Patrone kann nun wieder zusammengesetzt werden. Erst die Feder einsetzen, dann den kleinen Kunststoffschieber mit der flachen Seite nach oben zeigend. Den muss man festhalten, damit er nicht aufgrund der Federkraft durch den Raum geschleudert wird!

Jetzt muss die Dichtung wie abgebildet eingesetzt werden, mit der flachen Seite nach innen. Legen Sie den Finger drauf …

… und drücken nun abschließend den Haltering wieder auf. Achten Sie auf die richtige Position, so das die vier offenen Bügel des Rings über den entsprechenden Nasen am Patronengehäuse sitzen und der Ring einklipsen kann. Prüfen Sie den korrekten Sitz des Rings und der Dichtung darunter!

Um sicherzustellen dass der kleine, weiße Schieber richtig sitzt, tippen Sie einmal kurz mit der Kanüle mittig in das Ventil.

FÜLLEN DER TINTENPATRONE

  • Eine leere Originalpatrone wiegt ca. 70g.
  • Eine Tintenpatrone für den SC-P700 enthält 25ml (25g) Tinte.
  • Eine Tintenpatrone für den SC-P900 enthält 50ml (50g) Tinte.

Ziehen Sie Tinte in eine Spritze auf, entfernen die Kanüle und setzen den Fülladapter auf. Damit füllen Sie nun die Tintenpatrone mit der entsprechenden Menge Tinte, je nach Druckermodell. Kontrollieren Sie die eingefüllte Menge am besten mit einer Waage. Wir arbeiten mit folgenden Füllmengen:

  • Beim SC-P700 mit 27ml (27g) Tinte
  • Beim SC-P900 mit 53ml (53g) Tinte

Reinigen Sie mit Küchenpapier das Auslassventil der Tintenpatrone.

Damit der Drucker die Patrone zum Druck verwendet, muss der Patronenchip mit einem Chip-Resetter zurückgesetzt werden. Hinweise zur Verwendung des Resetters liegen dem Gerät bei.

HINWEISE

Der Drucker erkennt den Einsatz eines manipulierten Patronenchips und meldet nach dem Reset das ein Fremdprodukt verwendet wird. Die Verwendung dieser Patrone muss durch mehrmaligen Tastendruck bestätigt werden.

Wird irgendeine Patrone gewechselt, kann es vorkommen, das der Drucker die eine oder andere Patrone plötzlich nicht mehr erkennt. Die Fehlermeldung lässt sich durch das entriegeln aller Patronen in der Reihenfolge von links nach rechts beheben.

Das Gleiche kann passieren, wenn der Druckerdeckel geöffnet wird, auch hier hilft das Entriegeln und anschließendes Verriegeln der Tintenpatrone von links nach rechts.

Diese „Störungen“ sind vom Druckerhersteller gewollt. Unser Meinung nach lässt sich damit aber gut arbeiten. Die Druckqualität ist sehr gut, öffnen Sie den Druckerdeckel nur wenn unbedingt nötig. Andere Störungen oder mögliche Probleme sind uns nicht bekannt.


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